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Ich wundere mich schon, wie ich mich in dem letzten Jahr wissenschaftlich entwickelt habe. Vor einem guten Jahr war ich glücklich behaupten zu können, endlich meine wissenschaftliche Identität gefunden zu haben (schaut mal hier): Ich sah mich als Linguistin, die in den Gefilden der Didaktik weiterforschen wollte. Das hat sich ein Jahr später nicht verändert.
Ich denke linguistisch (vielleicht kann sich das einer vorstellen) und durch meine Arbeit an der Informatik spüre ich immer mehr die verschiedenen, sich aber wirklich ergänzenden Denkweisen der unterschiedlichen Wissenschaften. Verändert hat sich mein Weitwinkel. Er ist eben weiter geworden: Mich interessieren Schul- und Hochschuldidaktik, E-Learning, aber auch subjektive Theorien, Lehrerbildung, Aufsatz- und Schreibunterricht, Leseunterricht und die Lehre selbst. Bestimmt vergesse ich gerade auch etwas. Das sind viele Interessen und es wird so langsam Zeit, diese zu bündeln, zu schüren oder zu selektieren. Die wissenschaftliche Identitätssuche geht hoffnungsfroh weiter ![]()
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