Mir spricht ein Blogeintrag von Christian Spannagel sehr aus der Seele. Er berichtet über die Tagung Scope 08 in Heidelberg, die er am 01.10.2008 besucht hat. Dort haben sich die Teilnehmer »intensiv mit dem Web 2.0 Paradigma« auseinandergesetzt. Vor allem stand das »Zusammenschmelzen von lernen + arbeiten im Visier«. Thema war u.a. auch, dass Schulunterricht »in Zukunft weniger inhalts-, sondern mehr prozessorientiert sein sollte«. Dies ist ja auch für mich ganz interessant, da ich mich in meiner Dissertation mit der produkt- und prozessorientierten Beurteilung von Schülertexten im Deutschunterricht auseinandersetze.
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... ist mir gerade das liebste, was ich habe. Zumindest jetzt, zu eben diesem Zeitpunkt. Nach vielen (nun gut, nur 2 1/2) anstrengenden Tagen in Apolda, Thüringen bin ich völlig geschafft und liege hier mit meinem Laptop.
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So. Nachdem ich die letzten Wochen zu so gut wie nichts gekommen bin, habe ich den heutigen Tag genutzt, um papierne und gedankliche Abfallprodukte ebendieser Wochen zu entsorgen.
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Diese Frage beschäftigt mich immer wieder, wenn ich längere Texte schreibe. In diesem Fall ist es mein erstes Buch, meine Promotion. Ich habe es mit Bibliografix versucht und bin an der unübersichtlichen Oberfläche gescheitert. Dann habe ich mich mit Citavi auseinandergesetzt und fand es auch erst mal ganz gut. Aber da ich noch keine wirkliche inhaltliche Struktur hatte, fühlte es sich etwas demotivierend an, wenn ich in Citavi die bisherige provisorische Gliederung schon wieder verwerfen und neu gestalten musste. Außerdem habe ich nur die Free-Version, in der ich nur maximal 100 Literaturtitel aufnehmen kann.
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... sind zwei verschiedene Dinge, wie man manchmal nicht nur Studierenden am Anfang des Studiums deutlich(er) machen müsste, sondern auch sich selbst. Genauso wie ein kommunikationswissenschaftlicher Studiengang nicht dadurch gekennzeichnet ist, ständig zu kommunizieren (und es gibt Studierende, die das zunächst denken), ist auch das alltägliche Kommunizieren nicht gleich erfolgreicher, nur weil man Kommunikation auf einer Metaebene untersuchen kann.
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Das Studium der Literatur hat mir in Bezug auf meine Promotion wieder ein bisschen die Augen geöffnet. Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man sieht, dass sich ein Baustein auf den anderen setzt. Zwar ganz ganz langsam, das Puzzle setzt sich eben allmählich zusammen. Lange Zeit habe ich zum Beispiel mit mir gerungen, ob ich die Randnotizen, die Lehrer in Deutschaufsätzen an die Seite schreiben, dokumentieren soll, um eine Art Beurteilungspraxis zu ermitteln. Dies erwies sich als methodisch nicht lösbar für mich. Auch Hubert Ivo hatte diesen Versuch schon mal unternommen und treffend festgestellt, dass solche Randmarkierungen zwangsläufig vom Wissenschaftler interpretiert werden müssen, ohne dass er sich wirklich sicher sein kann, ob der Lehrer das damit gemeint hat, was sich der Wissenschaftler unter der entsprechenden Randnotiz vorstellt: »Wir stellen uns also nicht dümmer als wir sind, sondern wir zweifeln, ob unser Interpretationswissen der Weisheit letzter Schluß ist« [Ivo, Hubert: Lehrer korrigieren Aufsätze. Beschreibung eines Zustands und Überlegungen zu Alternativen. Frankfurt/M. 1982. S. 13].
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Am Samstag halte ich in Berlin einen Vortrag, der sich aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht mit der Rolle des Kontexts beim Verstehen von textbasierten Computerspielen, v.a. bei sog. roguelikes (dieser Wikipedia-Artikel ist äußerst oberflächlich und veraltet, aber reicht für's erste) beschäftigt.
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Endlich habe ich mal wieder ein paar Momente Zeit für einen Weblog-Eintrag. Die letzten Wochen waren etwas knapp, denn seit Sonntag sind zwölf syrische Studierende der Arab International University (AIU) Damaskus sowie ihr Begleiter, Prof. Dr. Samra (Dekan der Faculty of Informatics Engineering an der AIU) zu Gast an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock. Und ich bin an der Betreuung der Leute beteiligt.
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Zur Zeit ist E-Learning wohl das Arbeitsgebiet, das mein Uni-Leben dominiert. Einerseits ist da mein Seminar aus dem Sommersemester, wo die virtuelle Welt zu Goethes Wahlverwandtschaften im Entstehen ist. Das ist ein Projekt, das ich hier im Blog schon öfter erwähnt habe und dessen praktische Umsetzung (d.h. Programmierung) ich längst begonnen haben wollte.
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Im Wintersemester 2008/09 werde ich zusammen mit Prof. Igor Pochoshajew von der Theologischen Fakultät der Universität Rostock das Seminar „Geschichte in den gegenwärtigen Abgrenzungsdiskursen westlicher und arabischer Medien“ leiten.
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Für das Heft 3.08 suchen wir noch Engagierte, die zum Thema »Beurteilung von Schüleraufsätzen im Unterrichtsfach Deutsch« einen Artikel verfassen möchten.
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Jan Schmidt liefert in seinem Blog Ansätze für eine stärker aktuelle Medien berücksichtigende und bewertende Kommunikationswissenschaft, sowohl was Inhalte als auch Methoden angeht. Obgleich der Artikel nicht so sehr die Rostocker Kommunikationswissenschaft widerspiegelt (diese ist nicht soziologisch oder publizistikwissenschaftlich orientiert, sondern besteht v.a. aus Kognitions- und Pragmalinguistik sowie Kommunikationspsychologie), enthält er dennoch einige interessante Punkte.
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Seit einigen Tagen ist diese Website auch über die Domain http://wissenschaft-in-progress.de zu erreichen. Die alten Links funktionieren zur Zeit weiterhin, aber sollten Sie unsere kleine Zeitschrift in Ihren Lesezeichen haben, sollten Sie diese trotzdem aktualisieren.
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Diese Frage hat sich Gabi Reinmann in ihrem e-Denkarium gestellt, genauer gesagt:
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Die zweite Ausgabe unserer Schriftenreihe WISSENSCHAFT in progress ist seit wenigen Minuten als PDF-Datei verfügbar und kann auch wieder als kostenlose Druckversion bei uns bestellt werden (siehe Impressum).
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Nachdem ich vor einiger Zeit angekündigt hatte (hier), einige Kriterienkataloge für die Bewertung von Schülertexten im Unterrichtsfach Deutsch vorzustellen, will ich dies nun endlich tun.
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Nächste Woche bin ich in meinem Seminar zur Geschichte des Gesprächs bei computervermittelter Kommunikation angelangt. Nun werde ich dort etwas tun, was ich bisher noch nicht getan habe: Ich werde meinen in WISSENSCHAFT in progress 2.08 erscheinenden Aufsatz zum Sprachhandeln in textbasierten virtuellen Welten als Grundlage nehmen und noch bevor das Heft draußen ist, zur Diskussion stellen, in der Hoffnung, dass ich aus der Perspektive der Studierenden Rückmeldungen zu Problemen oder Unklarheiten erhalten, die ich sonst übersehen hätte.
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Relativ spontan hatten und haben meine eine Co-Herausgeberin Wiebke Schwelgengräber und ich die Möglichkeit, kostenlos zur E-Learning-Baltics 2008 zu gehen, einer E-Learning-Konferenz, die gestern und heute in Rostock stattfindet. Das ging, weil wir am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur der Uni Rostock in E-Learning-Projekten arbeiten. Heute geht es weiter.
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Zurzeit arbeite ich an einem weiteren Aufsatz, der in Ausgabe 3 unserer Zeitschrift WISSENSCHAFT in progress veröffentlicht werden soll.
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Heute fahre ich wieder zu einem länderübergreifenden Treffen der Aufgabenentwickler VerA 6. In diesem Projekt VerA 6 werden seit 3 Jahren Aufgaben für Vergleichsarbeiten des Unterrichtsfaches Deutsch für die Jahrgangsstufe 6 entwickelt. Dieses Mal ist die Tagung in Weimar.
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Äußerst lesenswert sind einige der Kommentare zum Eintrag Design und Forschung im FontBlog.
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Demnächst erscheint das zweite Heft von wip. Vorher habe ich das Layout des Umschlags nochmal überarbeitet und die drei Einzel-PDFs, aus denen Heft 1.08 bisher bestand, zu einer PDF-Datei zusammengefügt. Das Herunterladen sollte nun noch einfacher gehen.
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Seit 2005 gebe ich Seminare an der Uni, und während es für die ersten zwei, drei Male vielleicht noch verständlich ist, wenn man mit der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zurecht kommt (entweder, weil man noch mehr bräuchte, oder, weil man zu schnell mit dem geplanen Stoff durch ist), ist es mit fast drei Jahren Erfahrung nur noch ärgerlich.
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Vom 13. bis zum 17. Mai 2008 fand an der Rostocker Universität die Tagung „Germanistik in der DDR“ anlässlich des Institutsjubiläums (150 Jahre Deutsche Philologie in Rostock) statt. An fünf Tagen stand jeweils ein anderer Schwerpunkt auf dem Programm. Am Freitag, den 16. Mai, besuchte ich mehrere Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Themenkomplex „Literaturwissenschaft in der DDR“. Rainer Rosenberg, Monika Schneikert und Tim Reiß waren die Referenten. Heinz-Jürgen Staszak leitete die anschließende Diskussion.
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Heute kam ein Brief der Deutschen Nationalbibliothek, in dem uns die ISSN-Nummern für unsere Schriftenreihe mitgeteilt werden. Nummern, weil es ja sowohl die Online- (ISSN 1866-8194) als auch die Print-Ausgabe (ISSN 1866-8186) gibt. Im Laufe des Tages werden wir diese Website entsprechend updaten und auch Heft 1 entsprechend aktualisieren (nachträglich, sozusagen).
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Also, wie gestern angesprochen, hab ich einen Vortrag bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2008 in Rostock gehalten, und einige Dinge waren sehr interessant:
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Nach den ersten Sitzungen meines Seminar zum Thema »Beurteilung von Schüleraufsätzen« im Unterrichtsfach Deutsch sind meine Studenten und ich in der nächsten Sitzung soweit, Kriterienkataloge, die der Bewertung von Schüleraufsätzen dienen sollen, in eigenen kleinen Studien auszutesten. Insgesamt wollen wir vier solcher Kriterienkataloge ausprobieren und miteinander vergleichen. Welche das genau sind, werde ich hier demnächst mal vorstellen.
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In wenigen Stunden beginnt die Lange Nacht der Wissenschaften, zu der auch ich einen Vortrag beisteuern werde. Um 19:30 und um 22:00 werde ich über mein Projektseminar »E-Learning im Deutschunterricht« sprechen, in dem Studierende und ich den Roman »Die Wahlverwandtschaften« von Johann W. Goethe als virtuelle Welt umsetzen.
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... sind vom Sommersemester schon wieder rum, und zur Zeit ist alles irgendwie »in Bewegung«. Insbesondere kommt in meine Promotion zur Zeit endlich etwas Fahrt, was nicht zuletzt an meiner Tätigkeit bei den Informatikern liegt. Mehr dazu zu gegebener Zeit. ![]()
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Gestern habe ich mein erstes Seminar in diesem Semester gehalten. Ich beschäftige mich darin mit der Bewertung von Schüleraufsätzen in unterrichtlichen Lern- und Leistungssituationen (so der Titel meines Seminar) im Unterrichtsfach Deutsch.
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Über scholarz.net, entwickelt im Projekt »Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0« an der Uni Würzburg konnte man in den letzten Monaten in diversen Blogs und in Scholarz' eigenem schon das eine oder andere lesen.
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Die nächsten Ausgaben sind bereits in Planung und Sie sind eingeladen, sich mit Beiträgen daran zu beteiligen.
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Gerade bin ich auf einen interessanten, sehr umfangreichen und tiefgehenden Artikel in Emily Short's Interactive Fiction-Blog gestoßen. Es geht darin um die Schwierigkeiten der Simulation von Gesprächen in Textadventures, ein Genre, das seit Anfang der 1990er kommerziell praktisch tot ist, aber immer noch viele Freunde hat. Die von mir so oft betrachteten Multi User Dungeons und letztlich auch moderne grafische Online-Welten stehen in ihrer Tradition. Die Zeitschrift Retro hat in ihrer letzten Ausgabe ein umfangreiches Special zur Geschichte der Textadventures gebracht.
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Lange hat es gedauert, doch endlich ist es soweit: Die erste Ausgabe von wissenschaft in progress ist fertig und steht also PDF zum Herunterladen zur Verfügung.
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Endlich ist es soweit: Heute, im Laufe des Tages, werden wir die erste Ausgabe von wissenschaft in progress online stellen und wir sind schon ganz »aufgeregt«. Mehr dazu nachher ![]()
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Morgens zwischen 6:30 und 8:00 Uhr Modulbeschreibungstexte für Studiengänge (konkret: Sprachliche Kommunikation) zu bearbeiten, dabei Musik von In Strict Confidence zu hören und Nutellabrote mit Kaffee zu mir zu nehmen, bereitet mir eine seltsame Freude.
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... es gibt nur Erfahrung, und Wissenschaftler (und alle anderen Menschen) verwechseln allzu leicht das Wirkliche mit der für den Alltag praktischen Abstraktion des Wirklichen.
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Am 24.04.2008 ist wieder Rostocks Lange Nacht der Wissenschaften. Das erste Mal werde auch ich dort einen Vortrag beisteuern, im Rahmen meiner Nebentätigkeit am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur. Ich werde über mein Projektseminar zum E-Learning im Deutschunterricht sprechen, hoffentlich halbwegs unterhaltsam für die Öffentlichkeit
Hier mal ein Abstract meiner aktuellen Arbeitsfassung:
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Heute hat der Personalrat meiner Uni ein Infoheft an die Mitarbeiter verschickt, deren Inhalt mich sehr getroffen hat.
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Unser Zeitschriftenprojekt wissenschaft in progress (deren erste Ausgabe 1.08 in ca. zwei Wochen erscheint) wird, um nicht nur inhaltlich gehaltvoll zu sein, sondern auch äußerlich möglichst professionell auszusehen, komplett mit Latex gesetzt, worum ich mich unter Zuhilfenahme von LyX kümmere.
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In meinem Seminar zum Funktionswandel der Massenmedien im vergangenen Semester ging es vor allem um die rasante Entwicklung der Massenmedien im 20. Jahrhundert. Wie haben sich parallel zur Entwicklung neuer Technologien unsere Vorstellungen über Wirklichkeit, Authentizität und Wahrheit verändert? Als wichtigste Gewährsleute zur Beantwortung dieser Kernfrage dienten uns vor allem Texte zur Filmtheorie und zur Fotografie von Walter Benjamin und Siegfried Kracauer aus den 1920er und 1930er Jahren. Für das Zeitalter der elektronischen Kultur analysierten wir Texte zur Fernsehkultur von Neil Postman, Jean Baudrillard und Niklas Luhmann.
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Bei Jan Schmidt habe ich gerade ein interessantes Statement zum Thema Identitätsdarstellung auf Online-Plattformen (wie XING, StudiVZ etc.) gefunden, das im Rahmen der Konferenz BlogTalk 2008 aufkam:
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Eben erst habe ich bei spiegel.de und Heise mitbekommen, dass am Mittwoch der ehem. MIT-Informatikprofessor Joseph Weizenbaum an einem Schlaganfall gestorben ist, im Alter von 85 Jahren in Berlin.
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Gerade ist uns aufgefallen, dass nur etwas versteckt steht, wann die erste Ausgabe erscheinen wird, und dass das bei der Vorschau auf Heft 1 gar nicht erwähnt ist. Hier also eine kurze Übersicht:
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Draußen liegt Schnee, aber die Sonne scheint, und ein Blick in den Kalender zeigt mir, dass bald das Sommersemester beginnt, welches wieder zwei neue Lehrveranstaltungen mit sich bringt. Durch die schlechte finanzielle Situation der Universität ist es fast illusorisch, für alle Lehrtätigkeiten, die man übernimmt, auch entlohnt zu werden. Wirtschaftlich vernünftig wäre es, wenn ich also nur das machen würde, wofür ich bezahlt werde, aber seit 2005 gebe ich Seminare und obwohl ich zwischenzeitlich am Zweifeln war, will ich zur Zeit darauf nicht verzichten – der Umgang mit den Studenten und die intellektuelle Herausforderung machen ja doch Spaß.
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So … Lange lange Monate tat sich gar nichts auf der Domain donick.net. Mein persönliches Weblog dümpelte nach dem G8-Gipfel ungenutzt vor sich hin, weil ich nicht genau wusste, was ich damit eigentlich will. Nun hat sich das geändert. Seit gestern findet sich nun hier ein Gemeinschaftsblog, das die Lücken zwischen zwei Ausgaben der Zeitschrift wissenschaft in progress füllt.
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Bevor auch ich, ähnlich wie meine Mitherausgeberin Wiebke, ein kleines persönliches Fazit zum vergangenen Semester abgebe, widme ich mich zunächst der Zweitverwertung einiger alter Texte.
Beginnen will ich mit einer Buchvorstellung. Im März 2006 habe ich auf meiner damaligen Homepage eine Rezension zu Michio Kakus Buch »Im Paralleluniversum« geschrieben, und diesen Hinweis auf Kakus Buch will ich den heutigen Lesern nicht vorenthalten (es lohnt ja immer, über den Tellerrand zu blicken, und Geisteswissenschaft hat ihre ganz eigenen Beweise für Heisenberg …
)
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Rückblickend auf die letzten drei Semester kann ich selbstbewusst sagen, dass ich es nach einem Jahr verschiedenster Formen des wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Arbeitens ein Stück weit geschafft habe, meine Identität in der Wissenschaft zu finden: Ich bin eine Linguistin.
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In der ersten Ausgabe geht es um Alter und Kommunikation. Dazu wird es zwei Aufsätze geben. Einerseits betrachtet Uta aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht die Maske des Alters. Andererseits beschäftige ich mich mit der Frage danach, ob und inwiefern das Alter die thematische Entwicklung in natürlichen Gesprächssituationen beeinflusst.
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Das Semester neigt sich allmählich dem Ende entgegen, die Gedanken werden sortiert, archiviert und weitergedacht. Von drei Leuten, die an der Uni Rostock tätig sind, weitergedacht in eine Richtung, die sich in diesem Weblog abzeichnet: wissenschaft in progress.
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Die Schriftenreihe wissenschaft in progress ist ein Forum für aktuelle Gedanken und Forschungsfragen aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaft, Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Didaktik, Bildung und E-Learning.
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© Mario Donick 2005–2008.